Perspektive neuer Vorplatz und Neukonzeption der Eingangsfassade

Ansicht vom Virchowweg vor dem Umbau 2020 © Foto Marcus Ebener

Ansicht vom Virchowweg Ecke Alexanderufer vor dem Umbau 2020 © Foto Marcus Ebener

Historische Aufnahme nach der Eröffnung um 1900

Ansicht Hauptfassade 1899

Perspektive neu geplanter Vorplatz mit neu gestalteter Eingangssituation

Lageplan auf dem Charité Campus Berlin Mitte

Historische Aufnahme der Ausstellung in den Obergeschossen

Blick in die Dauerausstellung mit historischen Schauvitrinen kurz vor der Umbaumaßnahme 2020 © Foto Marcus Ebener

Historischer Grundriss 1899 mit Museumsräumen und Höhrsaal im 2.Obergeschoss

Historische Aufnahme Rudolf Virchow bei einem Vortrag im Hörsaal im 2.Obergeschoss

Hörsaalruine 2020 © Foto Marcus Ebener

Perspektive neues Foyer

Perspektive neues Foyer

Blick in die beeindruckende Präparate-Sammlung © Foto Marcus Ebener

Baustellenfoto 2021 Sanierung und Erneuerung Deckenkonstruktion

 

Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Umbau des Museumsgebäudes mit Neukonzeption der musealen Infrastruktur und Neukonzeption des Eingangsbereichs für das denkmalgeschützte Berliner Medizinhistorische Museum der Charité

 

Planungsbeginn / Fertigstellung 2018 - 2022

Planung, Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung LP 1-8

Charité Universitätsmedizin Berlin

 

Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité wurde im Jahre 1899 von Rudolf Virchow als „Pathologisches Museum“ gegründet. Bereits 1901 präsentierte das Museum 23.066 Präparate in großen gläsernen Schauvitrinen auf fünf Etagen. Ein beeindruckendes dreidimensionales Lehrbuch der Pathologie war entstanden. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museumsgebäude schwer beschädigt. Nach der Wiedereröffnung als „Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité“ 1998 werden heute drei Ebenen mit insgesamt 1.200 qm für Dauer- und Wechselausstellungen bespielt, sowie die Hörsaalruine mit ca. 160 qm als Veranstaltungssaal genutzt.

 

Im Rahmen des nun geplanten Umbaus soll das Museum saniert und die museale Infrastruktur des Museumsgebäudes entscheidend verbessert und das Museum in das 21. Jahrhundert geführt werden.

 

Das Erdgeschoß wird zur Vergrößerung des Foyerbereiches und zur Verbesserung der Eingangssituation für die Besucher umgebaut. Eine neue großzügige Eingangssituation in das Museumsgebäude wird geschaffen und führt die Besucherströme sowohl vom Alexanderufer, als auch vom Virchowweg zu einem großen gemeinsamen neuen Vorplatz. Der Vorplatz verbindet den Eingang zum Museum und den Eingang zur Hörsaalruine und schafft ein zeitgemäßes Vorfeld. Das Foyer mit Empfangstresen und Museumsshop wird um einen Multifunktionsraum erweitert, welcher für Vorträge, Workshops und Museumspädagogik vielseitig genutzt werden kann und zusätzlich um ein Schaulabor für die Besucher ergänzt. Die Wechselausstellungs- und Dauerausstellungsräume in den Obergeschossen werden klimatisch ertüchtigt und die Anlieferlogistik verbessert. Teile der bestehenden Räume im 4. Obergeschoß werden zu Arbeits-, Depot- und Sanitärräumen umgebaut. Das Dachgeschoss wird mit temporären Arbeitsplätzen für Objektrecherche und Archivräumen ausgebaut.

 

2022 soll das Museum wieder eröffnet werden und den Besucher zeitgemäß durch 300 Jahre Medizingeschichte führen.

 

© Visualisierungen, Zeichnungen, Foto 16 Rustler Schriever

© Historische Fotos Berliner Medizinhistorisches Museum Berlin

© Fotos 2, 3, 9, 12, 15 Marcus Ebener