"Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn - Ansicht Altes Rathaus mit neuem Museums- und Büchereigebäude als reine Holzkonstruktion

Ansicht Altes Rathaus und Neubau mit Dorfplatz

Ansicht von der Seitenstraße Süd-West

Ansicht kleiner Platz mit Zugang zur Bücherei

Lageplan

Grundriss Erdgeschoß

Grundriss Obergeschoß - Bücherei

Schnitt A-A Neubau - Trauzimmer, Bücherei

Schnitt B-B Neubau - sichtbare Altbaufassade

Schnitt C-C Verbindung Neubau mit Altbau

Modellfotos

 "Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn Revitalisierung des „Alten Rathauses“ und Errichtung eines Neubaus mit freiraumplanerischem Umgriff Realisierungswettbewerb 2021 Anerkennung Städtebau – Ensemble im Ortskern Ein neues öffentliches Gebäudeensemble entsteht im Herzen Weißenbrunns und stärkt auch für die Zukunft den zentralen Ortskern, als Ort für Information, Austausch und Geselligkeit. Das neue Bauvolumen fügt sich direkt an das historische Bestandsgebäude an. Aus der Struktur des Ortes heraus, mit seinen Satteldächern in unterschiedlichen Maßstäben gliedern wir das neue Bauvolumen in zwei Baukörper mit Satteldach. Gemeinsam mit dem Bestandsgebäude entsteht aus diesen 3 Gebäudekörpern ein neues öffentliches Ensemble in der Ortsmitte. Nutzungskonzept - Flexibilität Das gesamte Ensemble lässt sich als ein durchgehend öffentliches Haus frei bespielen. Die Bücherei, der Veranstaltungsbereich und das Museum können unabhängig voneinander funktionieren. Alle 3 Nutzungseinheiten können jederzeit abgetrennt werden, die Zugänge zu den jeweiligen Nutzungseinheiten funktionieren auch getrennt, die Nutzungsvarianten sind in den Piktogrammen (Verbindung / Trennung) auf den Plänen veranschaulicht. Das Erschliessungskonzept bietet eine großzügige innere Durchwegung. Der Haupteingang führt vom großen Platz aus direkt in einen grosszügigen zentralen Foyer-bereich mit Empfangstresen für die Veranstaltungen und Ticketverkauf für das Museum. Der Foyerbereich ist zentrale „Schaltstelle“ und führt die Besucher direkt ins Museum im historischen Bestandsgebäude oder direkt zur Bücherei in das 1. Obergeschoss. Ein zentraler neuer Aufzug lässt alle Ebenen und Nutzungseinheiten direkt barrierefrei erreichen. Die Bücherei kann auch einzeln abgetrennt, über einen direkten Zugang vom kleinen Vorplatz im Norden erschlossen werden. Darüber hinaus sind vielseitigste parallele Nutzungen möglich: Parallelveranstaltungen, Lesungen in der Bücherei im Obergeschoss, Bierseminare im Erdgeschoss, sowie gleichzeitiger Betrieb des Museums. Der Garderoben- und Sanitärbereich ist für alle Nutzungen zentral gelegen und frei zugänglich. Bei Abendveranstaltungen im Freien auf dem Vorplatz ist der Sanitärbereich auch von aussen direkt über den kleinen Eingang im Norden separat zugänglich. Veranstaltungsbereich Im Erdgeschoss ist das Foyer grosszügiger Vorbereich für den gesamten Veranstaltungs-bereich. Das Trauzimmer, der Seminarraum/Vereinszimmer und die Küche mit Schankbereich lassen sich wie gewünscht zusammenschalten und bieten Raum für kleine Brauseminare, bis zu grossen Hochzeitsfeierlichkeiten. Das Trauzimmer im Süden öffnet sich großzügig direkt zum Aussenraum. An warmen Tagen kann die Glasfassade zum Platz hin komplett geöffnet werden, für Veranstaltungen und Feste entsteht eine grosszügige Verbindung von Innenraum und Aussenraum. Museum Das Museum ist im historischen Bestandsgebäude verortet. Das Foyer im Neubau führt direkt zum Eingang auf die erste Museumsetage. Die Struktur des Bestandsgebäudes wird weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand belassen. Das Gebäude wird saniert und im Inneren werden die Durchgänge im Erdgeschoss etwas erweitert, so dass grössere Raum-verbindungen für die Ausstellung entstehen. Die Bestandstreppe führt in einem Rundgang in das obere Ausstellungsgeschoss. Im Museumsgebäude wird auch ein Depot eingerichtet. Das Museum kann jederzeit auch unabhängig vom Veranstaltungsbetrieb und unabhängig von der Bücherei geöffnet sein. Bücherei Die Bücherei ist auf einer Ebene im Obergeschoss geplant. Ein grosszügiger stützenfreier Raum lässt vielseitige flexible Möblierung und Zonierungen zu. Vom zentralen Infotresen kann der gesamte Raum gut überblickt werden. Entlang der Westfassade werden Computerleseplätze für die vertiefte Recherche angeboten. Ein kleines Lesecafé bietet freien Blick auf den grossen Vorplatz. Ein kleiner Sanitärbereich bietet auch im Obergeschoss kurze Wege innerhalb der Bücherei. Aussenraum Der grosse Vorplatz ist auch weiterhin Mittelpunkt für verschiedene Veranstaltungen und Feiern im Freien. Ein Platz mit grosser Aufenthaltsqualität in dessen Zentrum auch weiterhin der Maibaum verortet ist. Die bestehenden Kleinsteinpflaster werden neu gesetzt und um den Neubau herum ergänzt. Die mächtigen Kastanienbäume, wie auch die kleinen Bestandsbäume bleiben erhalten und werden durch weitere Neupflanzungen ergänzt. Im Norden wird das Gelände zum Neubau hin etwas angehoben. Ein kleiner Vorplatz zur Bücherei wird ausgebildet (Zufahrt mit 2 Parkplätzen barrierefrei), ein neuer Baum und eine Bank laden zum verweilen ein. Vom kleinen Vorplatz führt ein Eingang direkt zur Bücherei. Neue filigrane Lichtstehlen beleuchten das gesamte neue Gebäudeensemble. Konstruktion - Holzständerbau In Anlehnung an die traditionelle, auch im oberfränkischen weit verbreitete Fachwerk-bauweise entwickeln wir die Konstruktion für die Neubauten als klar strukturierten Holzständerbau. Aufbauend auf einem Achsraster von 1.12 m werden die Neubauvolumen aufgespannt. Die Holzkonstruktion ist statisches Tragwerk und gleichzeitig als sichtbare Konstruktion auch Erscheinungsbild nach Aussen. In Anlehnung an die typische „Stadel“-Architektur Frankens, wie auch an die ursprüngliche Scheunenbebauung neben dem ehemaligen Pfarrhaus im Süden. Die Ausfachung der Holzständer erfolgt im Wesentlichen über Holzrahmen mit großem Glasanteil (hohe Transparenz des gesamten Neubaus). Teilweise wird die Hauptkonstruktion im Zwischenbereich mit Holztafeln und Wärmedämmung geschlossen. Die gesamte Konstruktion kann sehr wirtschaftlich aus vorgefertigten Modulen gestellt werden - als klassische Zimmermannsarbeit. Energiekonzept Die Grundstruktur des Gebäudes, das Raumtragwerk aus Holz, bestimmt auch die bauliche Ausbildung der Gebäudehülle. Architektonische Grundlage des Energiekonzeptes ist eine kompakte Bauweise (optimales Verhältnis NF/BGF). Der Fensterflächenanteil beträgt 50% der Fassadenfläche und bietet dem Besucher eine hohe Tageslichtverfügbarkeit (Isolierverglasung – Dreifachverglasung U-Wert 0,7). Der Wandaufbau ist aus Holztafelelementen mit Zellulosedämmung geplant. Alle Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen (Hauptmaterial Holz). Lediglich die Bodenplatte, der Keller und die Wandanschlüsse zum Erdreich sind aus Beton (Bauteilaktivierung Bodenplatte). Eine natürliche Verschattung wird durch ein engeres Stützraster nach Süden und Westen erreicht. In Teilbereichen ist ein zusätzlicher innenliegender textiler Sonnenschutz geplant. Im Inneren wird die Versorgung durch einen hohen Anteil an Tageslicht angestrebt. Die Beleuchtung erfolgt über effiziente tageslicht- und präsenzabhängig geregelte Leuchten (Nutzung lokale Stromversorgung z.B. Photovoltaik). Das Gebäudeensemble kann über Geothermie versorgt werden. © Fotos, Pläne Rustler Schriever
 "Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn Revitalisierung des „Alten Rathauses“ und Errichtung eines Neubaus mit freiraumplanerischem Umgriff Realisierungswettbewerb 2021 Anerkennung Städtebau – Ensemble im Ortskern Ein neues öffentliches Gebäudeensemble entsteht im Herzen Weißenbrunns und stärkt auch für die Zukunft den zentralen Ortskern, als Ort für Information, Austausch und Geselligkeit. Das neue Bauvolumen fügt sich direkt an das historische Bestandsgebäude an. Aus der Struktur des Ortes heraus, mit seinen Satteldächern in unterschiedlichen Maßstäben gliedern wir das neue Bauvolumen in zwei Baukörper mit Satteldach. Gemeinsam mit dem Bestandsgebäude entsteht aus diesen 3 Gebäudekörpern ein neues öffentliches Ensemble in der Ortsmitte. Nutzungskonzept - Flexibilität Das gesamte Ensemble lässt sich als ein durchgehend öffentliches Haus frei bespielen. Die Bücherei, der Veranstaltungsbereich und das Museum können unabhängig voneinander funktionieren. Alle 3 Nutzungseinheiten können jederzeit abgetrennt werden, die Zugänge zu den jeweiligen Nutzungseinheiten funktionieren auch getrennt, die Nutzungsvarianten sind in den Piktogrammen (Verbindung / Trennung) auf den Plänen veranschaulicht. Das Erschliessungskonzept bietet eine großzügige innere Durchwegung. Der Haupteingang führt vom großen Platz aus direkt in einen grosszügigen zentralen Foyer-bereich mit Empfangstresen für die Veranstaltungen und Ticketverkauf für das Museum. Der Foyerbereich ist zentrale „Schaltstelle“ und führt die Besucher direkt ins Museum im historischen Bestandsgebäude oder direkt zur Bücherei in das 1. Obergeschoss. Ein zentraler neuer Aufzug lässt alle Ebenen und Nutzungseinheiten direkt barrierefrei erreichen. Die Bücherei kann auch einzeln abgetrennt, über einen direkten Zugang vom kleinen Vorplatz im Norden erschlossen werden. Darüber hinaus sind vielseitigste parallele Nutzungen möglich: Parallelveranstaltungen, Lesungen in der Bücherei im Obergeschoss, Bierseminare im Erdgeschoss, sowie gleichzeitiger Betrieb des Museums. Der Garderoben- und Sanitärbereich ist für alle Nutzungen zentral gelegen und frei zugänglich. Bei Abendveranstaltungen im Freien auf dem Vorplatz ist der Sanitärbereich auch von aussen direkt über den kleinen Eingang im Norden separat zugänglich. Veranstaltungsbereich Im Erdgeschoss ist das Foyer grosszügiger Vorbereich für den gesamten Veranstaltungs-bereich. Das Trauzimmer, der Seminarraum/Vereinszimmer und die Küche mit Schankbereich lassen sich wie gewünscht zusammenschalten und bieten Raum für kleine Brauseminare, bis zu grossen Hochzeitsfeierlichkeiten. Das Trauzimmer im Süden öffnet sich großzügig direkt zum Aussenraum. An warmen Tagen kann die Glasfassade zum Platz hin komplett geöffnet werden, für Veranstaltungen und Feste entsteht eine grosszügige Verbindung von Innenraum und Aussenraum. Museum Das Museum ist im historischen Bestandsgebäude verortet. Das Foyer im Neubau führt direkt zum Eingang auf die erste Museumsetage. Die Struktur des Bestandsgebäudes wird weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand belassen. Das Gebäude wird saniert und im Inneren werden die Durchgänge im Erdgeschoss etwas erweitert, so dass grössere Raum-verbindungen für die Ausstellung entstehen. Die Bestandstreppe führt in einem Rundgang in das obere Ausstellungsgeschoss. Im Museumsgebäude wird auch ein Depot eingerichtet. Das Museum kann jederzeit auch unabhängig vom Veranstaltungsbetrieb und unabhängig von der Bücherei geöffnet sein. Bücherei Die Bücherei ist auf einer Ebene im Obergeschoss geplant. Ein grosszügiger stützenfreier Raum lässt vielseitige flexible Möblierung und Zonierungen zu. Vom zentralen Infotresen kann der gesamte Raum gut überblickt werden. Entlang der Westfassade werden Computerleseplätze für die vertiefte Recherche angeboten. Ein kleines Lesecafé bietet freien Blick auf den grossen Vorplatz. Ein kleiner Sanitärbereich bietet auch im Obergeschoss kurze Wege innerhalb der Bücherei. Aussenraum Der grosse Vorplatz ist auch weiterhin Mittelpunkt für verschiedene Veranstaltungen und Feiern im Freien. Ein Platz mit grosser Aufenthaltsqualität in dessen Zentrum auch weiterhin der Maibaum verortet ist. Die bestehenden Kleinsteinpflaster werden neu gesetzt und um den Neubau herum ergänzt. Die mächtigen Kastanienbäume, wie auch die kleinen Bestandsbäume bleiben erhalten und werden durch weitere Neupflanzungen ergänzt. Im Norden wird das Gelände zum Neubau hin etwas angehoben. Ein kleiner Vorplatz zur Bücherei wird ausgebildet (Zufahrt mit 2 Parkplätzen barrierefrei), ein neuer Baum und eine Bank laden zum verweilen ein. Vom kleinen Vorplatz führt ein Eingang direkt zur Bücherei. Neue filigrane Lichtstehlen beleuchten das gesamte neue Gebäudeensemble. Konstruktion - Holzständerbau In Anlehnung an die traditionelle, auch im oberfränkischen weit verbreitete Fachwerk-bauweise entwickeln wir die Konstruktion für die Neubauten als klar strukturierten Holzständerbau. Aufbauend auf einem Achsraster von 1.12 m werden die Neubauvolumen aufgespannt. Die Holzkonstruktion ist statisches Tragwerk und gleichzeitig als sichtbare Konstruktion auch Erscheinungsbild nach Aussen. In Anlehnung an die typische „Stadel“-Architektur Frankens, wie auch an die ursprüngliche Scheunenbebauung neben dem ehemaligen Pfarrhaus im Süden. Die Ausfachung der Holzständer erfolgt im Wesentlichen über Holzrahmen mit großem Glasanteil (hohe Transparenz des gesamten Neubaus). Teilweise wird die Hauptkonstruktion im Zwischenbereich mit Holztafeln und Wärmedämmung geschlossen. Die gesamte Konstruktion kann sehr wirtschaftlich aus vorgefertigten Modulen gestellt werden - als klassische Zimmermannsarbeit. Energiekonzept Die Grundstruktur des Gebäudes, das Raumtragwerk aus Holz, bestimmt auch die bauliche Ausbildung der Gebäudehülle. Architektonische Grundlage des Energiekonzeptes ist eine kompakte Bauweise (optimales Verhältnis NF/BGF). Der Fensterflächenanteil beträgt 50% der Fassadenfläche und bietet dem Besucher eine hohe Tageslichtverfügbarkeit (Isolierverglasung – Dreifachverglasung U-Wert 0,7). Der Wandaufbau ist aus Holztafelelementen mit Zellulosedämmung geplant. Alle Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen (Hauptmaterial Holz). Lediglich die Bodenplatte, der Keller und die Wandanschlüsse zum Erdreich sind aus Beton (Bauteilaktivierung Bodenplatte). Eine natürliche Verschattung wird durch ein engeres Stützraster nach Süden und Westen erreicht. In Teilbereichen ist ein zusätzlicher innenliegender textiler Sonnenschutz geplant. Im Inneren wird die Versorgung durch einen hohen Anteil an Tageslicht angestrebt. Die Beleuchtung erfolgt über effiziente tageslicht- und präsenzabhängig geregelte Leuchten (Nutzung lokale Stromversorgung z.B. Photovoltaik). Das Gebäudeensemble kann über Geothermie versorgt werden. © Fotos, Pläne Rustler Schriever
 "Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn Revitalisierung des „Alten Rathauses“ und Errichtung eines Neubaus mit freiraumplanerischem Umgriff Realisierungswettbewerb 2021 Anerkennung Städtebau – Ensemble im Ortskern Ein neues öffentliches Gebäudeensemble entsteht im Herzen Weißenbrunns und stärkt auch für die Zukunft den zentralen Ortskern, als Ort für Information, Austausch und Geselligkeit. Das neue Bauvolumen fügt sich direkt an das historische Bestandsgebäude an. Aus der Struktur des Ortes heraus, mit seinen Satteldächern in unterschiedlichen Maßstäben gliedern wir das neue Bauvolumen in zwei Baukörper mit Satteldach. Gemeinsam mit dem Bestandsgebäude entsteht aus diesen 3 Gebäudekörpern ein neues öffentliches Ensemble in der Ortsmitte. Nutzungskonzept - Flexibilität Das gesamte Ensemble lässt sich als ein durchgehend öffentliches Haus frei bespielen. Die Bücherei, der Veranstaltungsbereich und das Museum können unabhängig voneinander funktionieren. Alle 3 Nutzungseinheiten können jederzeit abgetrennt werden, die Zugänge zu den jeweiligen Nutzungseinheiten funktionieren auch getrennt, die Nutzungsvarianten sind in den Piktogrammen (Verbindung / Trennung) auf den Plänen veranschaulicht. Das Erschliessungskonzept bietet eine großzügige innere Durchwegung. Der Haupteingang führt vom großen Platz aus direkt in einen grosszügigen zentralen Foyer-bereich mit Empfangstresen für die Veranstaltungen und Ticketverkauf für das Museum. Der Foyerbereich ist zentrale „Schaltstelle“ und führt die Besucher direkt ins Museum im historischen Bestandsgebäude oder direkt zur Bücherei in das 1. Obergeschoss. Ein zentraler neuer Aufzug lässt alle Ebenen und Nutzungseinheiten direkt barrierefrei erreichen. Die Bücherei kann auch einzeln abgetrennt, über einen direkten Zugang vom kleinen Vorplatz im Norden erschlossen werden. Darüber hinaus sind vielseitigste parallele Nutzungen möglich: Parallelveranstaltungen, Lesungen in der Bücherei im Obergeschoss, Bierseminare im Erdgeschoss, sowie gleichzeitiger Betrieb des Museums. Der Garderoben- und Sanitärbereich ist für alle Nutzungen zentral gelegen und frei zugänglich. Bei Abendveranstaltungen im Freien auf dem Vorplatz ist der Sanitärbereich auch von aussen direkt über den kleinen Eingang im Norden separat zugänglich. Veranstaltungsbereich Im Erdgeschoss ist das Foyer grosszügiger Vorbereich für den gesamten Veranstaltungs-bereich. Das Trauzimmer, der Seminarraum/Vereinszimmer und die Küche mit Schankbereich lassen sich wie gewünscht zusammenschalten und bieten Raum für kleine Brauseminare, bis zu grossen Hochzeitsfeierlichkeiten. Das Trauzimmer im Süden öffnet sich großzügig direkt zum Aussenraum. An warmen Tagen kann die Glasfassade zum Platz hin komplett geöffnet werden, für Veranstaltungen und Feste entsteht eine grosszügige Verbindung von Innenraum und Aussenraum. Museum Das Museum ist im historischen Bestandsgebäude verortet. Das Foyer im Neubau führt direkt zum Eingang auf die erste Museumsetage. Die Struktur des Bestandsgebäudes wird weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand belassen. Das Gebäude wird saniert und im Inneren werden die Durchgänge im Erdgeschoss etwas erweitert, so dass grössere Raum-verbindungen für die Ausstellung entstehen. Die Bestandstreppe führt in einem Rundgang in das obere Ausstellungsgeschoss. Im Museumsgebäude wird auch ein Depot eingerichtet. Das Museum kann jederzeit auch unabhängig vom Veranstaltungsbetrieb und unabhängig von der Bücherei geöffnet sein. Bücherei Die Bücherei ist auf einer Ebene im Obergeschoss geplant. Ein grosszügiger stützenfreier Raum lässt vielseitige flexible Möblierung und Zonierungen zu. Vom zentralen Infotresen kann der gesamte Raum gut überblickt werden. Entlang der Westfassade werden Computerleseplätze für die vertiefte Recherche angeboten. Ein kleines Lesecafé bietet freien Blick auf den grossen Vorplatz. Ein kleiner Sanitärbereich bietet auch im Obergeschoss kurze Wege innerhalb der Bücherei. Aussenraum Der grosse Vorplatz ist auch weiterhin Mittelpunkt für verschiedene Veranstaltungen und Feiern im Freien. Ein Platz mit grosser Aufenthaltsqualität in dessen Zentrum auch weiterhin der Maibaum verortet ist. Die bestehenden Kleinsteinpflaster werden neu gesetzt und um den Neubau herum ergänzt. Die mächtigen Kastanienbäume, wie auch die kleinen Bestandsbäume bleiben erhalten und werden durch weitere Neupflanzungen ergänzt. Im Norden wird das Gelände zum Neubau hin etwas angehoben. Ein kleiner Vorplatz zur Bücherei wird ausgebildet (Zufahrt mit 2 Parkplätzen barrierefrei), ein neuer Baum und eine Bank laden zum verweilen ein. Vom kleinen Vorplatz führt ein Eingang direkt zur Bücherei. Neue filigrane Lichtstehlen beleuchten das gesamte neue Gebäudeensemble. Konstruktion - Holzständerbau In Anlehnung an die traditionelle, auch im oberfränkischen weit verbreitete Fachwerk-bauweise entwickeln wir die Konstruktion für die Neubauten als klar strukturierten Holzständerbau. Aufbauend auf einem Achsraster von 1.12 m werden die Neubauvolumen aufgespannt. Die Holzkonstruktion ist statisches Tragwerk und gleichzeitig als sichtbare Konstruktion auch Erscheinungsbild nach Aussen. In Anlehnung an die typische „Stadel“-Architektur Frankens, wie auch an die ursprüngliche Scheunenbebauung neben dem ehemaligen Pfarrhaus im Süden. Die Ausfachung der Holzständer erfolgt im Wesentlichen über Holzrahmen mit großem Glasanteil (hohe Transparenz des gesamten Neubaus). Teilweise wird die Hauptkonstruktion im Zwischenbereich mit Holztafeln und Wärmedämmung geschlossen. Die gesamte Konstruktion kann sehr wirtschaftlich aus vorgefertigten Modulen gestellt werden - als klassische Zimmermannsarbeit. Energiekonzept Die Grundstruktur des Gebäudes, das Raumtragwerk aus Holz, bestimmt auch die bauliche Ausbildung der Gebäudehülle. Architektonische Grundlage des Energiekonzeptes ist eine kompakte Bauweise (optimales Verhältnis NF/BGF). Der Fensterflächenanteil beträgt 50% der Fassadenfläche und bietet dem Besucher eine hohe Tageslichtverfügbarkeit (Isolierverglasung – Dreifachverglasung U-Wert 0,7). Der Wandaufbau ist aus Holztafelelementen mit Zellulosedämmung geplant. Alle Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen (Hauptmaterial Holz). Lediglich die Bodenplatte, der Keller und die Wandanschlüsse zum Erdreich sind aus Beton (Bauteilaktivierung Bodenplatte). Eine natürliche Verschattung wird durch ein engeres Stützraster nach Süden und Westen erreicht. In Teilbereichen ist ein zusätzlicher innenliegender textiler Sonnenschutz geplant. Im Inneren wird die Versorgung durch einen hohen Anteil an Tageslicht angestrebt. Die Beleuchtung erfolgt über effiziente tageslicht- und präsenzabhängig geregelte Leuchten (Nutzung lokale Stromversorgung z.B. Photovoltaik). Das Gebäudeensemble kann über Geothermie versorgt werden. © Fotos, Pläne Rustler Schriever
 "Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn Revitalisierung des „Alten Rathauses“ und Errichtung eines Neubaus mit freiraumplanerischem Umgriff Realisierungswettbewerb 2021 Anerkennung Städtebau – Ensemble im Ortskern Ein neues öffentliches Gebäudeensemble entsteht im Herzen Weißenbrunns und stärkt auch für die Zukunft den zentralen Ortskern, als Ort für Information, Austausch und Geselligkeit. Das neue Bauvolumen fügt sich direkt an das historische Bestandsgebäude an. Aus der Struktur des Ortes heraus, mit seinen Satteldächern in unterschiedlichen Maßstäben gliedern wir das neue Bauvolumen in zwei Baukörper mit Satteldach. Gemeinsam mit dem Bestandsgebäude entsteht aus diesen 3 Gebäudekörpern ein neues öffentliches Ensemble in der Ortsmitte. Nutzungskonzept - Flexibilität Das gesamte Ensemble lässt sich als ein durchgehend öffentliches Haus frei bespielen. Die Bücherei, der Veranstaltungsbereich und das Museum können unabhängig voneinander funktionieren. Alle 3 Nutzungseinheiten können jederzeit abgetrennt werden, die Zugänge zu den jeweiligen Nutzungseinheiten funktionieren auch getrennt, die Nutzungsvarianten sind in den Piktogrammen (Verbindung / Trennung) auf den Plänen veranschaulicht. Das Erschliessungskonzept bietet eine großzügige innere Durchwegung. Der Haupteingang führt vom großen Platz aus direkt in einen grosszügigen zentralen Foyer-bereich mit Empfangstresen für die Veranstaltungen und Ticketverkauf für das Museum. Der Foyerbereich ist zentrale „Schaltstelle“ und führt die Besucher direkt ins Museum im historischen Bestandsgebäude oder direkt zur Bücherei in das 1. Obergeschoss. Ein zentraler neuer Aufzug lässt alle Ebenen und Nutzungseinheiten direkt barrierefrei erreichen. Die Bücherei kann auch einzeln abgetrennt, über einen direkten Zugang vom kleinen Vorplatz im Norden erschlossen werden. Darüber hinaus sind vielseitigste parallele Nutzungen möglich: Parallelveranstaltungen, Lesungen in der Bücherei im Obergeschoss, Bierseminare im Erdgeschoss, sowie gleichzeitiger Betrieb des Museums. Der Garderoben- und Sanitärbereich ist für alle Nutzungen zentral gelegen und frei zugänglich. Bei Abendveranstaltungen im Freien auf dem Vorplatz ist der Sanitärbereich auch von aussen direkt über den kleinen Eingang im Norden separat zugänglich. Veranstaltungsbereich Im Erdgeschoss ist das Foyer grosszügiger Vorbereich für den gesamten Veranstaltungs-bereich. Das Trauzimmer, der Seminarraum/Vereinszimmer und die Küche mit Schankbereich lassen sich wie gewünscht zusammenschalten und bieten Raum für kleine Brauseminare, bis zu grossen Hochzeitsfeierlichkeiten. Das Trauzimmer im Süden öffnet sich großzügig direkt zum Aussenraum. An warmen Tagen kann die Glasfassade zum Platz hin komplett geöffnet werden, für Veranstaltungen und Feste entsteht eine grosszügige Verbindung von Innenraum und Aussenraum. Museum Das Museum ist im historischen Bestandsgebäude verortet. Das Foyer im Neubau führt direkt zum Eingang auf die erste Museumsetage. Die Struktur des Bestandsgebäudes wird weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand belassen. Das Gebäude wird saniert und im Inneren werden die Durchgänge im Erdgeschoss etwas erweitert, so dass grössere Raum-verbindungen für die Ausstellung entstehen. Die Bestandstreppe führt in einem Rundgang in das obere Ausstellungsgeschoss. Im Museumsgebäude wird auch ein Depot eingerichtet. Das Museum kann jederzeit auch unabhängig vom Veranstaltungsbetrieb und unabhängig von der Bücherei geöffnet sein. Bücherei Die Bücherei ist auf einer Ebene im Obergeschoss geplant. Ein grosszügiger stützenfreier Raum lässt vielseitige flexible Möblierung und Zonierungen zu. Vom zentralen Infotresen kann der gesamte Raum gut überblickt werden. Entlang der Westfassade werden Computerleseplätze für die vertiefte Recherche angeboten. Ein kleines Lesecafé bietet freien Blick auf den grossen Vorplatz. Ein kleiner Sanitärbereich bietet auch im Obergeschoss kurze Wege innerhalb der Bücherei. Aussenraum Der grosse Vorplatz ist auch weiterhin Mittelpunkt für verschiedene Veranstaltungen und Feiern im Freien. Ein Platz mit grosser Aufenthaltsqualität in dessen Zentrum auch weiterhin der Maibaum verortet ist. Die bestehenden Kleinsteinpflaster werden neu gesetzt und um den Neubau herum ergänzt. Die mächtigen Kastanienbäume, wie auch die kleinen Bestandsbäume bleiben erhalten und werden durch weitere Neupflanzungen ergänzt. Im Norden wird das Gelände zum Neubau hin etwas angehoben. Ein kleiner Vorplatz zur Bücherei wird ausgebildet (Zufahrt mit 2 Parkplätzen barrierefrei), ein neuer Baum und eine Bank laden zum verweilen ein. Vom kleinen Vorplatz führt ein Eingang direkt zur Bücherei. Neue filigrane Lichtstehlen beleuchten das gesamte neue Gebäudeensemble. Konstruktion - Holzständerbau In Anlehnung an die traditionelle, auch im oberfränkischen weit verbreitete Fachwerk-bauweise entwickeln wir die Konstruktion für die Neubauten als klar strukturierten Holzständerbau. Aufbauend auf einem Achsraster von 1.12 m werden die Neubauvolumen aufgespannt. Die Holzkonstruktion ist statisches Tragwerk und gleichzeitig als sichtbare Konstruktion auch Erscheinungsbild nach Aussen. In Anlehnung an die typische „Stadel“-Architektur Frankens, wie auch an die ursprüngliche Scheunenbebauung neben dem ehemaligen Pfarrhaus im Süden. Die Ausfachung der Holzständer erfolgt im Wesentlichen über Holzrahmen mit großem Glasanteil (hohe Transparenz des gesamten Neubaus). Teilweise wird die Hauptkonstruktion im Zwischenbereich mit Holztafeln und Wärmedämmung geschlossen. Die gesamte Konstruktion kann sehr wirtschaftlich aus vorgefertigten Modulen gestellt werden - als klassische Zimmermannsarbeit. Energiekonzept Die Grundstruktur des Gebäudes, das Raumtragwerk aus Holz, bestimmt auch die bauliche Ausbildung der Gebäudehülle. Architektonische Grundlage des Energiekonzeptes ist eine kompakte Bauweise (optimales Verhältnis NF/BGF). Der Fensterflächenanteil beträgt 50% der Fassadenfläche und bietet dem Besucher eine hohe Tageslichtverfügbarkeit (Isolierverglasung – Dreifachverglasung U-Wert 0,7). Der Wandaufbau ist aus Holztafelelementen mit Zellulosedämmung geplant. Alle Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen (Hauptmaterial Holz). Lediglich die Bodenplatte, der Keller und die Wandanschlüsse zum Erdreich sind aus Beton (Bauteilaktivierung Bodenplatte). Eine natürliche Verschattung wird durch ein engeres Stützraster nach Süden und Westen erreicht. In Teilbereichen ist ein zusätzlicher innenliegender textiler Sonnenschutz geplant. Im Inneren wird die Versorgung durch einen hohen Anteil an Tageslicht angestrebt. Die Beleuchtung erfolgt über effiziente tageslicht- und präsenzabhängig geregelte Leuchten (Nutzung lokale Stromversorgung z.B. Photovoltaik). Das Gebäudeensemble kann über Geothermie versorgt werden. © Fotos, Pläne Rustler Schriever
 "Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn Revitalisierung des „Alten Rathauses“ und Errichtung eines Neubaus mit freiraumplanerischem Umgriff Realisierungswettbewerb 2021 Anerkennung Städtebau – Ensemble im Ortskern Ein neues öffentliches Gebäudeensemble entsteht im Herzen Weißenbrunns und stärkt auch für die Zukunft den zentralen Ortskern, als Ort für Information, Austausch und Geselligkeit. Das neue Bauvolumen fügt sich direkt an das historische Bestandsgebäude an. Aus der Struktur des Ortes heraus, mit seinen Satteldächern in unterschiedlichen Maßstäben gliedern wir das neue Bauvolumen in zwei Baukörper mit Satteldach. Gemeinsam mit dem Bestandsgebäude entsteht aus diesen 3 Gebäudekörpern ein neues öffentliches Ensemble in der Ortsmitte. Nutzungskonzept - Flexibilität Das gesamte Ensemble lässt sich als ein durchgehend öffentliches Haus frei bespielen. Die Bücherei, der Veranstaltungsbereich und das Museum können unabhängig voneinander funktionieren. Alle 3 Nutzungseinheiten können jederzeit abgetrennt werden, die Zugänge zu den jeweiligen Nutzungseinheiten funktionieren auch getrennt, die Nutzungsvarianten sind in den Piktogrammen (Verbindung / Trennung) auf den Plänen veranschaulicht. Das Erschliessungskonzept bietet eine großzügige innere Durchwegung. Der Haupteingang führt vom großen Platz aus direkt in einen grosszügigen zentralen Foyer-bereich mit Empfangstresen für die Veranstaltungen und Ticketverkauf für das Museum. Der Foyerbereich ist zentrale „Schaltstelle“ und führt die Besucher direkt ins Museum im historischen Bestandsgebäude oder direkt zur Bücherei in das 1. Obergeschoss. Ein zentraler neuer Aufzug lässt alle Ebenen und Nutzungseinheiten direkt barrierefrei erreichen. Die Bücherei kann auch einzeln abgetrennt, über einen direkten Zugang vom kleinen Vorplatz im Norden erschlossen werden. Darüber hinaus sind vielseitigste parallele Nutzungen möglich: Parallelveranstaltungen, Lesungen in der Bücherei im Obergeschoss, Bierseminare im Erdgeschoss, sowie gleichzeitiger Betrieb des Museums. Der Garderoben- und Sanitärbereich ist für alle Nutzungen zentral gelegen und frei zugänglich. Bei Abendveranstaltungen im Freien auf dem Vorplatz ist der Sanitärbereich auch von aussen direkt über den kleinen Eingang im Norden separat zugänglich. Veranstaltungsbereich Im Erdgeschoss ist das Foyer grosszügiger Vorbereich für den gesamten Veranstaltungs-bereich. Das Trauzimmer, der Seminarraum/Vereinszimmer und die Küche mit Schankbereich lassen sich wie gewünscht zusammenschalten und bieten Raum für kleine Brauseminare, bis zu grossen Hochzeitsfeierlichkeiten. Das Trauzimmer im Süden öffnet sich großzügig direkt zum Aussenraum. An warmen Tagen kann die Glasfassade zum Platz hin komplett geöffnet werden, für Veranstaltungen und Feste entsteht eine grosszügige Verbindung von Innenraum und Aussenraum. Museum Das Museum ist im historischen Bestandsgebäude verortet. Das Foyer im Neubau führt direkt zum Eingang auf die erste Museumsetage. Die Struktur des Bestandsgebäudes wird weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand belassen. Das Gebäude wird saniert und im Inneren werden die Durchgänge im Erdgeschoss etwas erweitert, so dass grössere Raum-verbindungen für die Ausstellung entstehen. Die Bestandstreppe führt in einem Rundgang in das obere Ausstellungsgeschoss. Im Museumsgebäude wird auch ein Depot eingerichtet. Das Museum kann jederzeit auch unabhängig vom Veranstaltungsbetrieb und unabhängig von der Bücherei geöffnet sein. Bücherei Die Bücherei ist auf einer Ebene im Obergeschoss geplant. Ein grosszügiger stützenfreier Raum lässt vielseitige flexible Möblierung und Zonierungen zu. Vom zentralen Infotresen kann der gesamte Raum gut überblickt werden. Entlang der Westfassade werden Computerleseplätze für die vertiefte Recherche angeboten. Ein kleines Lesecafé bietet freien Blick auf den grossen Vorplatz. Ein kleiner Sanitärbereich bietet auch im Obergeschoss kurze Wege innerhalb der Bücherei. Aussenraum Der grosse Vorplatz ist auch weiterhin Mittelpunkt für verschiedene Veranstaltungen und Feiern im Freien. Ein Platz mit grosser Aufenthaltsqualität in dessen Zentrum auch weiterhin der Maibaum verortet ist. Die bestehenden Kleinsteinpflaster werden neu gesetzt und um den Neubau herum ergänzt. Die mächtigen Kastanienbäume, wie auch die kleinen Bestandsbäume bleiben erhalten und werden durch weitere Neupflanzungen ergänzt. Im Norden wird das Gelände zum Neubau hin etwas angehoben. Ein kleiner Vorplatz zur Bücherei wird ausgebildet (Zufahrt mit 2 Parkplätzen barrierefrei), ein neuer Baum und eine Bank laden zum verweilen ein. Vom kleinen Vorplatz führt ein Eingang direkt zur Bücherei. Neue filigrane Lichtstehlen beleuchten das gesamte neue Gebäudeensemble. Konstruktion - Holzständerbau In Anlehnung an die traditionelle, auch im oberfränkischen weit verbreitete Fachwerk-bauweise entwickeln wir die Konstruktion für die Neubauten als klar strukturierten Holzständerbau. Aufbauend auf einem Achsraster von 1.12 m werden die Neubauvolumen aufgespannt. Die Holzkonstruktion ist statisches Tragwerk und gleichzeitig als sichtbare Konstruktion auch Erscheinungsbild nach Aussen. In Anlehnung an die typische „Stadel“-Architektur Frankens, wie auch an die ursprüngliche Scheunenbebauung neben dem ehemaligen Pfarrhaus im Süden. Die Ausfachung der Holzständer erfolgt im Wesentlichen über Holzrahmen mit großem Glasanteil (hohe Transparenz des gesamten Neubaus). Teilweise wird die Hauptkonstruktion im Zwischenbereich mit Holztafeln und Wärmedämmung geschlossen. Die gesamte Konstruktion kann sehr wirtschaftlich aus vorgefertigten Modulen gestellt werden - als klassische Zimmermannsarbeit. Energiekonzept Die Grundstruktur des Gebäudes, das Raumtragwerk aus Holz, bestimmt auch die bauliche Ausbildung der Gebäudehülle. Architektonische Grundlage des Energiekonzeptes ist eine kompakte Bauweise (optimales Verhältnis NF/BGF). Der Fensterflächenanteil beträgt 50% der Fassadenfläche und bietet dem Besucher eine hohe Tageslichtverfügbarkeit (Isolierverglasung – Dreifachverglasung U-Wert 0,7). Der Wandaufbau ist aus Holztafelelementen mit Zellulosedämmung geplant. Alle Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen (Hauptmaterial Holz). Lediglich die Bodenplatte, der Keller und die Wandanschlüsse zum Erdreich sind aus Beton (Bauteilaktivierung Bodenplatte). Eine natürliche Verschattung wird durch ein engeres Stützraster nach Süden und Westen erreicht. In Teilbereichen ist ein zusätzlicher innenliegender textiler Sonnenschutz geplant. Im Inneren wird die Versorgung durch einen hohen Anteil an Tageslicht angestrebt. Die Beleuchtung erfolgt über effiziente tageslicht- und präsenzabhängig geregelte Leuchten (Nutzung lokale Stromversorgung z.B. Photovoltaik). Das Gebäudeensemble kann über Geothermie versorgt werden. © Fotos, Pläne Rustler Schriever
 "Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn Revitalisierung des „Alten Rathauses“ und Errichtung eines Neubaus mit freiraumplanerischem Umgriff Realisierungswettbewerb 2021 Anerkennung Städtebau – Ensemble im Ortskern Ein neues öffentliches Gebäudeensemble entsteht im Herzen Weißenbrunns und stärkt auch für die Zukunft den zentralen Ortskern, als Ort für Information, Austausch und Geselligkeit. Das neue Bauvolumen fügt sich direkt an das historische Bestandsgebäude an. Aus der Struktur des Ortes heraus, mit seinen Satteldächern in unterschiedlichen Maßstäben gliedern wir das neue Bauvolumen in zwei Baukörper mit Satteldach. Gemeinsam mit dem Bestandsgebäude entsteht aus diesen 3 Gebäudekörpern ein neues öffentliches Ensemble in der Ortsmitte. Nutzungskonzept - Flexibilität Das gesamte Ensemble lässt sich als ein durchgehend öffentliches Haus frei bespielen. Die Bücherei, der Veranstaltungsbereich und das Museum können unabhängig voneinander funktionieren. Alle 3 Nutzungseinheiten können jederzeit abgetrennt werden, die Zugänge zu den jeweiligen Nutzungseinheiten funktionieren auch getrennt, die Nutzungsvarianten sind in den Piktogrammen (Verbindung / Trennung) auf den Plänen veranschaulicht. Das Erschliessungskonzept bietet eine großzügige innere Durchwegung. Der Haupteingang führt vom großen Platz aus direkt in einen grosszügigen zentralen Foyer-bereich mit Empfangstresen für die Veranstaltungen und Ticketverkauf für das Museum. Der Foyerbereich ist zentrale „Schaltstelle“ und führt die Besucher direkt ins Museum im historischen Bestandsgebäude oder direkt zur Bücherei in das 1. Obergeschoss. Ein zentraler neuer Aufzug lässt alle Ebenen und Nutzungseinheiten direkt barrierefrei erreichen. Die Bücherei kann auch einzeln abgetrennt, über einen direkten Zugang vom kleinen Vorplatz im Norden erschlossen werden. Darüber hinaus sind vielseitigste parallele Nutzungen möglich: Parallelveranstaltungen, Lesungen in der Bücherei im Obergeschoss, Bierseminare im Erdgeschoss, sowie gleichzeitiger Betrieb des Museums. Der Garderoben- und Sanitärbereich ist für alle Nutzungen zentral gelegen und frei zugänglich. Bei Abendveranstaltungen im Freien auf dem Vorplatz ist der Sanitärbereich auch von aussen direkt über den kleinen Eingang im Norden separat zugänglich. Veranstaltungsbereich Im Erdgeschoss ist das Foyer grosszügiger Vorbereich für den gesamten Veranstaltungs-bereich. Das Trauzimmer, der Seminarraum/Vereinszimmer und die Küche mit Schankbereich lassen sich wie gewünscht zusammenschalten und bieten Raum für kleine Brauseminare, bis zu grossen Hochzeitsfeierlichkeiten. Das Trauzimmer im Süden öffnet sich großzügig direkt zum Aussenraum. An warmen Tagen kann die Glasfassade zum Platz hin komplett geöffnet werden, für Veranstaltungen und Feste entsteht eine grosszügige Verbindung von Innenraum und Aussenraum. Museum Das Museum ist im historischen Bestandsgebäude verortet. Das Foyer im Neubau führt direkt zum Eingang auf die erste Museumsetage. Die Struktur des Bestandsgebäudes wird weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand belassen. Das Gebäude wird saniert und im Inneren werden die Durchgänge im Erdgeschoss etwas erweitert, so dass grössere Raum-verbindungen für die Ausstellung entstehen. Die Bestandstreppe führt in einem Rundgang in das obere Ausstellungsgeschoss. Im Museumsgebäude wird auch ein Depot eingerichtet. Das Museum kann jederzeit auch unabhängig vom Veranstaltungsbetrieb und unabhängig von der Bücherei geöffnet sein. Bücherei Die Bücherei ist auf einer Ebene im Obergeschoss geplant. Ein grosszügiger stützenfreier Raum lässt vielseitige flexible Möblierung und Zonierungen zu. Vom zentralen Infotresen kann der gesamte Raum gut überblickt werden. Entlang der Westfassade werden Computerleseplätze für die vertiefte Recherche angeboten. Ein kleines Lesecafé bietet freien Blick auf den grossen Vorplatz. Ein kleiner Sanitärbereich bietet auch im Obergeschoss kurze Wege innerhalb der Bücherei. Aussenraum Der grosse Vorplatz ist auch weiterhin Mittelpunkt für verschiedene Veranstaltungen und Feiern im Freien. Ein Platz mit grosser Aufenthaltsqualität in dessen Zentrum auch weiterhin der Maibaum verortet ist. Die bestehenden Kleinsteinpflaster werden neu gesetzt und um den Neubau herum ergänzt. Die mächtigen Kastanienbäume, wie auch die kleinen Bestandsbäume bleiben erhalten und werden durch weitere Neupflanzungen ergänzt. Im Norden wird das Gelände zum Neubau hin etwas angehoben. Ein kleiner Vorplatz zur Bücherei wird ausgebildet (Zufahrt mit 2 Parkplätzen barrierefrei), ein neuer Baum und eine Bank laden zum verweilen ein. Vom kleinen Vorplatz führt ein Eingang direkt zur Bücherei. Neue filigrane Lichtstehlen beleuchten das gesamte neue Gebäudeensemble. Konstruktion - Holzständerbau In Anlehnung an die traditionelle, auch im oberfränkischen weit verbreitete Fachwerk-bauweise entwickeln wir die Konstruktion für die Neubauten als klar strukturierten Holzständerbau. Aufbauend auf einem Achsraster von 1.12 m werden die Neubauvolumen aufgespannt. Die Holzkonstruktion ist statisches Tragwerk und gleichzeitig als sichtbare Konstruktion auch Erscheinungsbild nach Aussen. In Anlehnung an die typische „Stadel“-Architektur Frankens, wie auch an die ursprüngliche Scheunenbebauung neben dem ehemaligen Pfarrhaus im Süden. Die Ausfachung der Holzständer erfolgt im Wesentlichen über Holzrahmen mit großem Glasanteil (hohe Transparenz des gesamten Neubaus). Teilweise wird die Hauptkonstruktion im Zwischenbereich mit Holztafeln und Wärmedämmung geschlossen. Die gesamte Konstruktion kann sehr wirtschaftlich aus vorgefertigten Modulen gestellt werden - als klassische Zimmermannsarbeit. Energiekonzept Die Grundstruktur des Gebäudes, das Raumtragwerk aus Holz, bestimmt auch die bauliche Ausbildung der Gebäudehülle. Architektonische Grundlage des Energiekonzeptes ist eine kompakte Bauweise (optimales Verhältnis NF/BGF). Der Fensterflächenanteil beträgt 50% der Fassadenfläche und bietet dem Besucher eine hohe Tageslichtverfügbarkeit (Isolierverglasung – Dreifachverglasung U-Wert 0,7). Der Wandaufbau ist aus Holztafelelementen mit Zellulosedämmung geplant. Alle Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen (Hauptmaterial Holz). Lediglich die Bodenplatte, der Keller und die Wandanschlüsse zum Erdreich sind aus Beton (Bauteilaktivierung Bodenplatte). Eine natürliche Verschattung wird durch ein engeres Stützraster nach Süden und Westen erreicht. In Teilbereichen ist ein zusätzlicher innenliegender textiler Sonnenschutz geplant. Im Inneren wird die Versorgung durch einen hohen Anteil an Tageslicht angestrebt. Die Beleuchtung erfolgt über effiziente tageslicht- und präsenzabhängig geregelte Leuchten (Nutzung lokale Stromversorgung z.B. Photovoltaik). Das Gebäudeensemble kann über Geothermie versorgt werden. © Fotos, Pläne Rustler Schriever
 "Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn Revitalisierung des „Alten Rathauses“ und Errichtung eines Neubaus mit freiraumplanerischem Umgriff Realisierungswettbewerb 2021 Anerkennung Städtebau – Ensemble im Ortskern Ein neues öffentliches Gebäudeensemble entsteht im Herzen Weißenbrunns und stärkt auch für die Zukunft den zentralen Ortskern, als Ort für Information, Austausch und Geselligkeit. Das neue Bauvolumen fügt sich direkt an das historische Bestandsgebäude an. Aus der Struktur des Ortes heraus, mit seinen Satteldächern in unterschiedlichen Maßstäben gliedern wir das neue Bauvolumen in zwei Baukörper mit Satteldach. Gemeinsam mit dem Bestandsgebäude entsteht aus diesen 3 Gebäudekörpern ein neues öffentliches Ensemble in der Ortsmitte. Nutzungskonzept - Flexibilität Das gesamte Ensemble lässt sich als ein durchgehend öffentliches Haus frei bespielen. Die Bücherei, der Veranstaltungsbereich und das Museum können unabhängig voneinander funktionieren. Alle 3 Nutzungseinheiten können jederzeit abgetrennt werden, die Zugänge zu den jeweiligen Nutzungseinheiten funktionieren auch getrennt, die Nutzungsvarianten sind in den Piktogrammen (Verbindung / Trennung) auf den Plänen veranschaulicht. Das Erschliessungskonzept bietet eine großzügige innere Durchwegung. Der Haupteingang führt vom großen Platz aus direkt in einen grosszügigen zentralen Foyer-bereich mit Empfangstresen für die Veranstaltungen und Ticketverkauf für das Museum. Der Foyerbereich ist zentrale „Schaltstelle“ und führt die Besucher direkt ins Museum im historischen Bestandsgebäude oder direkt zur Bücherei in das 1. Obergeschoss. Ein zentraler neuer Aufzug lässt alle Ebenen und Nutzungseinheiten direkt barrierefrei erreichen. Die Bücherei kann auch einzeln abgetrennt, über einen direkten Zugang vom kleinen Vorplatz im Norden erschlossen werden. Darüber hinaus sind vielseitigste parallele Nutzungen möglich: Parallelveranstaltungen, Lesungen in der Bücherei im Obergeschoss, Bierseminare im Erdgeschoss, sowie gleichzeitiger Betrieb des Museums. Der Garderoben- und Sanitärbereich ist für alle Nutzungen zentral gelegen und frei zugänglich. Bei Abendveranstaltungen im Freien auf dem Vorplatz ist der Sanitärbereich auch von aussen direkt über den kleinen Eingang im Norden separat zugänglich. Veranstaltungsbereich Im Erdgeschoss ist das Foyer grosszügiger Vorbereich für den gesamten Veranstaltungs-bereich. Das Trauzimmer, der Seminarraum/Vereinszimmer und die Küche mit Schankbereich lassen sich wie gewünscht zusammenschalten und bieten Raum für kleine Brauseminare, bis zu grossen Hochzeitsfeierlichkeiten. Das Trauzimmer im Süden öffnet sich großzügig direkt zum Aussenraum. An warmen Tagen kann die Glasfassade zum Platz hin komplett geöffnet werden, für Veranstaltungen und Feste entsteht eine grosszügige Verbindung von Innenraum und Aussenraum. Museum Das Museum ist im historischen Bestandsgebäude verortet. Das Foyer im Neubau führt direkt zum Eingang auf die erste Museumsetage. Die Struktur des Bestandsgebäudes wird weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand belassen. Das Gebäude wird saniert und im Inneren werden die Durchgänge im Erdgeschoss etwas erweitert, so dass grössere Raum-verbindungen für die Ausstellung entstehen. Die Bestandstreppe führt in einem Rundgang in das obere Ausstellungsgeschoss. Im Museumsgebäude wird auch ein Depot eingerichtet. Das Museum kann jederzeit auch unabhängig vom Veranstaltungsbetrieb und unabhängig von der Bücherei geöffnet sein. Bücherei Die Bücherei ist auf einer Ebene im Obergeschoss geplant. Ein grosszügiger stützenfreier Raum lässt vielseitige flexible Möblierung und Zonierungen zu. Vom zentralen Infotresen kann der gesamte Raum gut überblickt werden. Entlang der Westfassade werden Computerleseplätze für die vertiefte Recherche angeboten. Ein kleines Lesecafé bietet freien Blick auf den grossen Vorplatz. Ein kleiner Sanitärbereich bietet auch im Obergeschoss kurze Wege innerhalb der Bücherei. Aussenraum Der grosse Vorplatz ist auch weiterhin Mittelpunkt für verschiedene Veranstaltungen und Feiern im Freien. Ein Platz mit grosser Aufenthaltsqualität in dessen Zentrum auch weiterhin der Maibaum verortet ist. Die bestehenden Kleinsteinpflaster werden neu gesetzt und um den Neubau herum ergänzt. Die mächtigen Kastanienbäume, wie auch die kleinen Bestandsbäume bleiben erhalten und werden durch weitere Neupflanzungen ergänzt. Im Norden wird das Gelände zum Neubau hin etwas angehoben. Ein kleiner Vorplatz zur Bücherei wird ausgebildet (Zufahrt mit 2 Parkplätzen barrierefrei), ein neuer Baum und eine Bank laden zum verweilen ein. Vom kleinen Vorplatz führt ein Eingang direkt zur Bücherei. Neue filigrane Lichtstehlen beleuchten das gesamte neue Gebäudeensemble. Konstruktion - Holzständerbau In Anlehnung an die traditionelle, auch im oberfränkischen weit verbreitete Fachwerk-bauweise entwickeln wir die Konstruktion für die Neubauten als klar strukturierten Holzständerbau. Aufbauend auf einem Achsraster von 1.12 m werden die Neubauvolumen aufgespannt. Die Holzkonstruktion ist statisches Tragwerk und gleichzeitig als sichtbare Konstruktion auch Erscheinungsbild nach Aussen. In Anlehnung an die typische „Stadel“-Architektur Frankens, wie auch an die ursprüngliche Scheunenbebauung neben dem ehemaligen Pfarrhaus im Süden. Die Ausfachung der Holzständer erfolgt im Wesentlichen über Holzrahmen mit großem Glasanteil (hohe Transparenz des gesamten Neubaus). Teilweise wird die Hauptkonstruktion im Zwischenbereich mit Holztafeln und Wärmedämmung geschlossen. Die gesamte Konstruktion kann sehr wirtschaftlich aus vorgefertigten Modulen gestellt werden - als klassische Zimmermannsarbeit. Energiekonzept Die Grundstruktur des Gebäudes, das Raumtragwerk aus Holz, bestimmt auch die bauliche Ausbildung der Gebäudehülle. Architektonische Grundlage des Energiekonzeptes ist eine kompakte Bauweise (optimales Verhältnis NF/BGF). Der Fensterflächenanteil beträgt 50% der Fassadenfläche und bietet dem Besucher eine hohe Tageslichtverfügbarkeit (Isolierverglasung – Dreifachverglasung U-Wert 0,7). Der Wandaufbau ist aus Holztafelelementen mit Zellulosedämmung geplant. Alle Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen (Hauptmaterial Holz). Lediglich die Bodenplatte, der Keller und die Wandanschlüsse zum Erdreich sind aus Beton (Bauteilaktivierung Bodenplatte). Eine natürliche Verschattung wird durch ein engeres Stützraster nach Süden und Westen erreicht. In Teilbereichen ist ein zusätzlicher innenliegender textiler Sonnenschutz geplant. Im Inneren wird die Versorgung durch einen hohen Anteil an Tageslicht angestrebt. Die Beleuchtung erfolgt über effiziente tageslicht- und präsenzabhängig geregelte Leuchten (Nutzung lokale Stromversorgung z.B. Photovoltaik). Das Gebäudeensemble kann über Geothermie versorgt werden. © Fotos, Pläne Rustler Schriever
 "Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn Revitalisierung des „Alten Rathauses“ und Errichtung eines Neubaus mit freiraumplanerischem Umgriff Realisierungswettbewerb 2021 Anerkennung Städtebau – Ensemble im Ortskern Ein neues öffentliches Gebäudeensemble entsteht im Herzen Weißenbrunns und stärkt auch für die Zukunft den zentralen Ortskern, als Ort für Information, Austausch und Geselligkeit. Das neue Bauvolumen fügt sich direkt an das historische Bestandsgebäude an. Aus der Struktur des Ortes heraus, mit seinen Satteldächern in unterschiedlichen Maßstäben gliedern wir das neue Bauvolumen in zwei Baukörper mit Satteldach. Gemeinsam mit dem Bestandsgebäude entsteht aus diesen 3 Gebäudekörpern ein neues öffentliches Ensemble in der Ortsmitte. Nutzungskonzept - Flexibilität Das gesamte Ensemble lässt sich als ein durchgehend öffentliches Haus frei bespielen. Die Bücherei, der Veranstaltungsbereich und das Museum können unabhängig voneinander funktionieren. Alle 3 Nutzungseinheiten können jederzeit abgetrennt werden, die Zugänge zu den jeweiligen Nutzungseinheiten funktionieren auch getrennt, die Nutzungsvarianten sind in den Piktogrammen (Verbindung / Trennung) auf den Plänen veranschaulicht. Das Erschliessungskonzept bietet eine großzügige innere Durchwegung. Der Haupteingang führt vom großen Platz aus direkt in einen grosszügigen zentralen Foyer-bereich mit Empfangstresen für die Veranstaltungen und Ticketverkauf für das Museum. Der Foyerbereich ist zentrale „Schaltstelle“ und führt die Besucher direkt ins Museum im historischen Bestandsgebäude oder direkt zur Bücherei in das 1. Obergeschoss. Ein zentraler neuer Aufzug lässt alle Ebenen und Nutzungseinheiten direkt barrierefrei erreichen. Die Bücherei kann auch einzeln abgetrennt, über einen direkten Zugang vom kleinen Vorplatz im Norden erschlossen werden. Darüber hinaus sind vielseitigste parallele Nutzungen möglich: Parallelveranstaltungen, Lesungen in der Bücherei im Obergeschoss, Bierseminare im Erdgeschoss, sowie gleichzeitiger Betrieb des Museums. Der Garderoben- und Sanitärbereich ist für alle Nutzungen zentral gelegen und frei zugänglich. Bei Abendveranstaltungen im Freien auf dem Vorplatz ist der Sanitärbereich auch von aussen direkt über den kleinen Eingang im Norden separat zugänglich. Veranstaltungsbereich Im Erdgeschoss ist das Foyer grosszügiger Vorbereich für den gesamten Veranstaltungs-bereich. Das Trauzimmer, der Seminarraum/Vereinszimmer und die Küche mit Schankbereich lassen sich wie gewünscht zusammenschalten und bieten Raum für kleine Brauseminare, bis zu grossen Hochzeitsfeierlichkeiten. Das Trauzimmer im Süden öffnet sich großzügig direkt zum Aussenraum. An warmen Tagen kann die Glasfassade zum Platz hin komplett geöffnet werden, für Veranstaltungen und Feste entsteht eine grosszügige Verbindung von Innenraum und Aussenraum. Museum Das Museum ist im historischen Bestandsgebäude verortet. Das Foyer im Neubau führt direkt zum Eingang auf die erste Museumsetage. Die Struktur des Bestandsgebäudes wird weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand belassen. Das Gebäude wird saniert und im Inneren werden die Durchgänge im Erdgeschoss etwas erweitert, so dass grössere Raum-verbindungen für die Ausstellung entstehen. Die Bestandstreppe führt in einem Rundgang in das obere Ausstellungsgeschoss. Im Museumsgebäude wird auch ein Depot eingerichtet. Das Museum kann jederzeit auch unabhängig vom Veranstaltungsbetrieb und unabhängig von der Bücherei geöffnet sein. Bücherei Die Bücherei ist auf einer Ebene im Obergeschoss geplant. Ein grosszügiger stützenfreier Raum lässt vielseitige flexible Möblierung und Zonierungen zu. Vom zentralen Infotresen kann der gesamte Raum gut überblickt werden. Entlang der Westfassade werden Computerleseplätze für die vertiefte Recherche angeboten. Ein kleines Lesecafé bietet freien Blick auf den grossen Vorplatz. Ein kleiner Sanitärbereich bietet auch im Obergeschoss kurze Wege innerhalb der Bücherei. Aussenraum Der grosse Vorplatz ist auch weiterhin Mittelpunkt für verschiedene Veranstaltungen und Feiern im Freien. Ein Platz mit grosser Aufenthaltsqualität in dessen Zentrum auch weiterhin der Maibaum verortet ist. Die bestehenden Kleinsteinpflaster werden neu gesetzt und um den Neubau herum ergänzt. Die mächtigen Kastanienbäume, wie auch die kleinen Bestandsbäume bleiben erhalten und werden durch weitere Neupflanzungen ergänzt. Im Norden wird das Gelände zum Neubau hin etwas angehoben. Ein kleiner Vorplatz zur Bücherei wird ausgebildet (Zufahrt mit 2 Parkplätzen barrierefrei), ein neuer Baum und eine Bank laden zum verweilen ein. Vom kleinen Vorplatz führt ein Eingang direkt zur Bücherei. Neue filigrane Lichtstehlen beleuchten das gesamte neue Gebäudeensemble. Konstruktion - Holzständerbau In Anlehnung an die traditionelle, auch im oberfränkischen weit verbreitete Fachwerk-bauweise entwickeln wir die Konstruktion für die Neubauten als klar strukturierten Holzständerbau. Aufbauend auf einem Achsraster von 1.12 m werden die Neubauvolumen aufgespannt. Die Holzkonstruktion ist statisches Tragwerk und gleichzeitig als sichtbare Konstruktion auch Erscheinungsbild nach Aussen. In Anlehnung an die typische „Stadel“-Architektur Frankens, wie auch an die ursprüngliche Scheunenbebauung neben dem ehemaligen Pfarrhaus im Süden. Die Ausfachung der Holzständer erfolgt im Wesentlichen über Holzrahmen mit großem Glasanteil (hohe Transparenz des gesamten Neubaus). Teilweise wird die Hauptkonstruktion im Zwischenbereich mit Holztafeln und Wärmedämmung geschlossen. Die gesamte Konstruktion kann sehr wirtschaftlich aus vorgefertigten Modulen gestellt werden - als klassische Zimmermannsarbeit. Energiekonzept Die Grundstruktur des Gebäudes, das Raumtragwerk aus Holz, bestimmt auch die bauliche Ausbildung der Gebäudehülle. Architektonische Grundlage des Energiekonzeptes ist eine kompakte Bauweise (optimales Verhältnis NF/BGF). Der Fensterflächenanteil beträgt 50% der Fassadenfläche und bietet dem Besucher eine hohe Tageslichtverfügbarkeit (Isolierverglasung – Dreifachverglasung U-Wert 0,7). Der Wandaufbau ist aus Holztafelelementen mit Zellulosedämmung geplant. Alle Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen (Hauptmaterial Holz). Lediglich die Bodenplatte, der Keller und die Wandanschlüsse zum Erdreich sind aus Beton (Bauteilaktivierung Bodenplatte). Eine natürliche Verschattung wird durch ein engeres Stützraster nach Süden und Westen erreicht. In Teilbereichen ist ein zusätzlicher innenliegender textiler Sonnenschutz geplant. Im Inneren wird die Versorgung durch einen hohen Anteil an Tageslicht angestrebt. Die Beleuchtung erfolgt über effiziente tageslicht- und präsenzabhängig geregelte Leuchten (Nutzung lokale Stromversorgung z.B. Photovoltaik). Das Gebäudeensemble kann über Geothermie versorgt werden. © Fotos, Pläne Rustler Schriever
 "Bücherei, Brauer- und Büttnermuseum" Gemeinde Weißenbrunn Revitalisierung des „Alten Rathauses“ und Errichtung eines Neubaus mit freiraumplanerischem Umgriff Realisierungswettbewerb 2021 Anerkennung Städtebau – Ensemble im Ortskern Ein neues öffentliches Gebäudeensemble entsteht im Herzen Weißenbrunns und stärkt auch für die Zukunft den zentralen Ortskern, als Ort für Information, Austausch und Geselligkeit. Das neue Bauvolumen fügt sich direkt an das historische Bestandsgebäude an. Aus der Struktur des Ortes heraus, mit seinen Satteldächern in unterschiedlichen Maßstäben gliedern wir das neue Bauvolumen in zwei Baukörper mit Satteldach. Gemeinsam mit dem Bestandsgebäude entsteht aus diesen 3 Gebäudekörpern ein neues öffentliches Ensemble in der Ortsmitte. Nutzungskonzept - Flexibilität Das gesamte Ensemble lässt sich als ein durchgehend öffentliches Haus frei bespielen. Die Bücherei, der Veranstaltungsbereich und das Museum können unabhängig voneinander funktionieren. Alle 3 Nutzungseinheiten können jederzeit abgetrennt werden, die Zugänge zu den jeweiligen Nutzungseinheiten funktionieren auch getrennt, die Nutzungsvarianten sind in den Piktogrammen (Verbindung / Trennung) auf den Plänen veranschaulicht. Das Erschliessungskonzept bietet eine großzügige innere Durchwegung. Der Haupteingang führt vom großen Platz aus direkt in einen grosszügigen zentralen Foyer-bereich mit Empfangstresen für die Veranstaltungen und Ticketverkauf für das Museum. Der Foyerbereich ist zentrale „Schaltstelle“ und führt die Besucher direkt ins Museum im historischen Bestandsgebäude oder direkt zur Bücherei in das 1. Obergeschoss. Ein zentraler neuer Aufzug lässt alle Ebenen und Nutzungseinheiten direkt barrierefrei erreichen. Die Bücherei kann auch einzeln abgetrennt, über einen direkten Zugang vom kleinen Vorplatz im Norden erschlossen werden. Darüber hinaus sind vielseitigste parallele Nutzungen möglich: Parallelveranstaltungen, Lesungen in der Bücherei im Obergeschoss, Bierseminare im Erdgeschoss, sowie gleichzeitiger Betrieb des Museums. Der Garderoben- und Sanitärbereich ist für alle Nutzungen zentral gelegen und frei zugänglich. Bei Abendveranstaltungen im Freien auf dem Vorplatz ist der Sanitärbereich auch von aussen direkt über den kleinen Eingang im Norden separat zugänglich. Veranstaltungsbereich Im Erdgeschoss ist das Foyer grosszügiger Vorbereich für den gesamten Veranstaltungs-bereich. Das Trauzimmer, der Seminarraum/Vereinszimmer und die Küche mit Schankbereich lassen sich wie gewünscht zusammenschalten und bieten Raum für kleine Brauseminare, bis zu grossen Hochzeitsfeierlichkeiten. Das Trauzimmer im Süden öffnet sich großzügig direkt zum Aussenraum. An warmen Tagen kann die Glasfassade zum Platz hin komplett geöffnet werden, für Veranstaltungen und Feste entsteht eine grosszügige Verbindung von Innenraum und Aussenraum. Museum Das Museum ist im historischen Bestandsgebäude verortet. Das Foyer im Neubau führt direkt zum Eingang auf die erste Museumsetage. Die Struktur des Bestandsgebäudes wird weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand belassen. Das Gebäude wird saniert und im Inneren werden die Durchgänge im Erdgeschoss etwas erweitert, so dass grössere Raum-verbindungen für die Ausstellung entstehen. Die Bestandstreppe führt in einem Rundgang in das obere Ausstellungsgeschoss. Im Museumsgebäude wird auch ein Depot eingerichtet. Das Museum kann jederzeit auch unabhängig vom Veranstaltungsbetrieb und unabhängig von der Bücherei geöffnet sein. Bücherei Die Bücherei ist auf einer Ebene im Obergeschoss geplant. Ein grosszügiger stützenfreier Raum lässt vielseitige flexible Möblierung und Zonierungen zu. Vom zentralen Infotresen kann der gesamte Raum gut überblickt werden. Entlang der Westfassade werden Computerleseplätze für die vertiefte Recherche angeboten. Ein kleines Lesecafé bietet freien Blick auf den grossen Vorplatz. Ein kleiner Sanitärbereich bietet auch im Obergeschoss kurze Wege innerhalb der Bücherei. Aussenraum Der grosse Vorplatz ist auch weiterhin Mittelpunkt für verschiedene Veranstaltungen und Feiern im Freien. Ein Platz mit grosser Aufenthaltsqualität in dessen Zentrum auch weiterhin der Maibaum verortet ist. Die bestehenden Kleinsteinpflaster werden neu gesetzt und um den Neubau herum ergänzt. Die mächtigen Kastanienbäume, wie auch die kleinen Bestandsbäume bleiben erhalten und werden durch weitere Neupflanzungen ergänzt. Im Norden wird das Gelände zum Neubau hin etwas angehoben. Ein kleiner Vorplatz zur Bücherei wird ausgebildet (Zufahrt mit 2 Parkplätzen barrierefrei), ein neuer Baum und eine Bank laden zum verweilen ein. Vom kleinen Vorplatz führt ein Eingang direkt zur Bücherei. Neue filigrane Lichtstehlen beleuchten das gesamte neue Gebäudeensemble. Konstruktion - Holzständerbau In Anlehnung an die traditionelle, auch im oberfränkischen weit verbreitete Fachwerk-bauweise entwickeln wir die Konstruktion für die Neubauten als klar strukturierten Holzständerbau. Aufbauend auf einem Achsraster von 1.12 m werden die Neubauvolumen aufgespannt. Die Holzkonstruktion ist statisches Tragwerk und gleichzeitig als sichtbare Konstruktion auch Erscheinungsbild nach Aussen. In Anlehnung an die typische „Stadel“-Architektur Frankens, wie auch an die ursprüngliche Scheunenbebauung neben dem ehemaligen Pfarrhaus im Süden. Die Ausfachung der Holzständer erfolgt im Wesentlichen über Holzrahmen mit großem Glasanteil (hohe Transparenz des gesamten Neubaus). Teilweise wird die Hauptkonstruktion im Zwischenbereich mit Holztafeln und Wärmedämmung geschlossen. Die gesamte Konstruktion kann sehr wirtschaftlich aus vorgefertigten Modulen gestellt werden - als klassische Zimmermannsarbeit. Energiekonzept Die Grundstruktur des Gebäudes, das Raumtragwerk aus Holz, bestimmt auch die bauliche Ausbildung der Gebäudehülle. Architektonische Grundlage des Energiekonzeptes ist eine kompakte Bauweise (optimales Verhältnis NF/BGF). Der Fensterflächenanteil beträgt 50% der Fassadenfläche und bietet dem Besucher eine hohe Tageslichtverfügbarkeit (Isolierverglasung – Dreifachverglasung U-Wert 0,7). Der Wandaufbau ist aus Holztafelelementen mit Zellulosedämmung geplant. Alle Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen (Hauptmaterial Holz). Lediglich die Bodenplatte, der Keller und die Wandanschlüsse zum Erdreich sind aus Beton (Bauteilaktivierung Bodenplatte). Eine natürliche Verschattung wird durch ein engeres Stützraster nach Süden und Westen erreicht. In Teilbereichen ist ein zusätzlicher innenliegender textiler Sonnenschutz geplant. Im Inneren wird die Versorgung durch einen hohen Anteil an Tageslicht angestrebt. Die Beleuchtung erfolgt über effiziente tageslicht- und präsenzabhängig geregelte Leuchten (Nutzung lokale Stromversorgung z.B. Photovoltaik). Das Gebäudeensemble kann über Geothermie versorgt werden. © Fotos, Pläne Rustler Schriever